#300 Führung beginnt nicht bei der Mitarbeiterführung! - mit Bernd Geropp

Shownotes

Führung scheitert selten an den Mitarbeitenden. Oft beginnt sie viel früher. 👀

In der Jubiläumsfolge 300 von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel spricht Stephan Wenzel mit Dr. Bernd Geropp über nachhaltigen Unternehmenserfolg und darüber, warum gute Führung nicht erst bei der Mitarbeiterführung beginnt.

Viele Unternehmer setzen genau dort an, wo es sichtbar wird: beim Team, bei Strukturen, bei Delegation.

Spannend ist aber: Die Basis liegt oft tiefer.

Dr. Bernd Geropp beschreibt 5 Ebenen, die Unternehmen wirklich nach vorne bringen:

1. Selbstführung
2. Strategische Positionierung
3. Vision
4. Struktur
5. Mitarbeiterführung

Gerade für KMU ist das ein starker Perspektivwechsel.

Denn wer wachsen will, braucht nicht nur gute Mitarbeitende, sondern Klarheit über die eigene Rolle, die Richtung des Unternehmens und die passenden Strukturen.

Ein besonders starker Gedanke aus der Folge:

Bevor du andere führst, musst du wissen, welche Rolle du selbst im Unternehmen wirklich einnehmen willst.

Eine Folge für Unternehmer, Führungskräfte und alle, die aus dem Tagesgeschäft raus und mehr an ihrem Unternehmen arbeiten wollen. 🚀

Was denkst du: Beginnt Führung zuerst bei einem selbst? Schreib’s in die Kommentare!

Jetzt reinhören in die neue Folge von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel!

Transkript anzeigen

00:00:00: In der Podcast-Folge, Dreihundert.

00:00:03: Da reden wir heute über Führung beginnt nicht bei der Mitarbeiterführung.

00:00:08: Wir beantworten die Frage warum nachhaltiger Unternehmenserfolg auf fünf Ebenen entsteht und die meisten Unternehmer an der falschen Stelle ansetzen.

00:00:17: Dazu habe ich als Interviewgast den Bernd Gerob eingeladen Denn Bernd könnte man kennen aus seinem Podcast Führungen auf dem Punkt gebracht.

00:00:24: Das ist auch eine Megafolge.

00:00:26: Deswegen bleibt bitte dabei.

00:00:33: Herzlich willkommen im Podcast Brandschutz to Go.

00:00:35: Mein Name ist Wenzel Stefan Wenzl, in der heutigen Podcastfolge dreihundert habe ich als Special Guest den Landgerob eingeladen.

00:00:42: Ich verfolg ihn schon länger auf seinem Podcast Führung auf dem Punkt gebracht und er hat auch ein neues Thema am Start.

00:00:49: aber erstmal herzlich Willkommen im Podcast Lieber Bernd.

00:00:52: Vielen Dank Stefan!

00:00:53: Ich freue mich dabei zu sein.

00:00:56: Dein Thema ist Führungen, ich hab's schon genannt.

00:00:59: Nimm uns mal kurz mit.

00:01:01: Ich weiß du wohnst in Aachen bis auch schon länger beim Thema Führung als Berater, als Coach unterwegs.

00:01:08: Aber wie kam das?

00:01:09: Dass das in deinem Fokus kam und dass du diese Expertise hattest?

00:01:13: Wie fing das an bei dir?

00:01:14: Ja also ich bin von Haus aus auch Techniker.

00:01:18: Ich habe Elektrotechnik studiert, hab dann promoviert hier in Aachen und mit einem Kollegen eine Sensorik entwickelt die wir zum Patent angemeldet haben Und eigentlich wollten wir dann die Sensorika verkaufen.

00:01:31: Die wollte aber keiner.

00:01:34: So geht das nicht.

00:01:34: Wir haben ein Startup gebaut, also das war in den Neunzigern und hatten dann auch Menschenkapital drin und alles führt sich immer so toll an auf zwanzig Leute.

00:01:44: Wir sind da reingesteubert oder ehrlich sagen Und wir haben Glück gehabt dass wir dieses Start-Up nachher ging um Condition Monitorung Überwachungssysteme Dann glücklicherweise vor der Dotcom Blase verkaufen konnten.

00:01:57: an FAG bzw später Schäflergruppen habe ich dann das Service-Geschäft aufgebaut war für das industrielle Servicegeschäft, zuständig zum Schluss mit dreiundfünfzig Mitarbeitern.

00:02:10: Aber wie das dann halt so ist wenn du mal selbstständig gewesen bist und du bist in einem großen Konzern und der Chef sagt nein die Strategie ändert sich wir gehen jetzt von links nach rechts und alle müssen ja natürlich!

00:02:22: Wie konnte ich nur?

00:02:24: Das konnte ich halt nicht.

00:02:25: und dann hab' ich gesagt ne das passt nicht mehr und hab mich dann selbstständigt Wieder gemacht.

00:02:31: und diesmal hatte ich dann gesagt, okay.

00:02:34: Ich hatte über die Jahre mitgekriegt.

00:02:36: Ich dachte, ich wäre ein Supertechniker.

00:02:39: Ich war aber auch nur Durchschnitt Und habe gemerkt das was aber wirklich, was ich gelernt habe Was wo mir zurückgespiegelt wurde was ich ganz gut hinkriege ist Teams aufzubauen.

00:02:49: Also habe ich gesagt ich fokussiere mehr auf Führung.

00:02:53: Das ist das wo mein wo ich meine Stärke anscheinend hab Und das war es, ich habe da dann mit Mitarbeiterführungs-Trainings erst mal begonnen und habe sehr schnell gespitscht für KMUs.

00:03:07: Ich arbeite auch heute sehr stark mit den Unternehmern zusammen – nicht nur Mitarbeiterführung, sondern ganze Unternehmensführungen.

00:03:15: Da haben wir ja eine Deckmodale in Wahrheit.

00:03:17: Meine Zielgruppe ist auch nur KMU.

00:03:21: Diese Schubladen sind so bis zu hundert Mitarbeiter.

00:03:25: Wofür fängt Unternehmen an?

00:03:26: Bei mir auch natürlich einstellig, aber so ab zehn sagt man langsam es ist ein Unternehmen.

00:03:31: Weil der Unternehmer Aufgaben abgibt.

00:03:33: und noch die Geschichte mit den Facharbeiter kommen wir darauf ein.

00:03:38: Also weiß ja für mich ist das diese wichtige.

00:03:40: zwischen fünf bis hundert Mitarbeiter habe ich die größte Chance mit dem Unternehmer zusammenzuarbeiten.

00:03:49: Und dadurch verändert sich, kannst du auch sehr viel verändern.

00:03:53: So ein Unternehmen nach vorne bringen.

00:03:55: Bist du aber in einem Tausend Mann-Unternehmen unterwegs?

00:03:58: Oder noch größer hast du eigentlich keine richtigen Einflussnahme als immer mein Gefühl.

00:04:06: und dann ist pass viel Politik dabei usw.. Da habe ich keine Lust drauf.

00:04:12: Das ist der Grund, warum ich auch diese Positionierung bewusst gewählt habe weil ich mich da auch auskenne und weil ich es halt auch selbst erlebt habe, weil ich meine eigene Unternehmen in der Art hatte.

00:04:22: das ist eigentlich für mich der Grund.

00:04:23: Ich bin auch eigentlich kein Coach.

00:04:26: Ich bin ein Mentor für die Unternehmer.

00:04:28: Ein Mentor kann nicht nur sein wenn ich ja es selbst auch mal durchlebt habe.

00:04:35: Ich war nie CEO von einem Fünfzigtausend Mann Laden ... tue ich mir also schwer mit.

00:04:42: Okay, wir reden heute über die fünf Ebenen der Unternehmensführung.

00:04:47: Nimm uns mal mit!

00:04:50: Ich ahne schon... Über deine jahrelange Erfahrung hast du gesehen eigentlich es krankt immer an gewissen Stellen.

00:04:56: So habe ich's gefühlt.

00:04:58: Die Wahrheit ist ja auch... Das hab' ich auch durchgemacht und als ich mich damit beschäftigt habe mit deinen Fünfebenen Habe ich mich wieder erkannt?

00:05:07: Ah ja, an der Stelle war ich auch.

00:05:09: Da habe ich diese Fehler gemacht.

00:05:11: aber fange vorne an.

00:05:12: Erzähl uns mal die fünf Ebenen der Unternehmensführung aus deiner Perspektive.

00:05:16: Ja vielleicht fange ich ein bisschen anders an damit das klarer wird.

00:05:21: Stell dir vor jemand ist ein super Programmierer und der macht sich irgendwann selbstständig weil er keinen Bock mehr hat.

00:05:29: Macht sich selbstständisch ist der beste Programmiererselbständig unterwegs.

00:05:33: da er richtig gut ist kriegt er immer mehr Aufträge.

00:05:36: Der arbeitet Samstag, Sonntag alles durch und irgendwann sagt er so geht es nicht weiter.

00:05:41: Ich brauche... ich brauche Mitarbeiter.

00:05:44: Überlegt das sich wen hole ich mir denn da?

00:05:46: Ach aus dem Studium kenne ich doch noch den Hugo und den Kurt Und das sind Kuppels und die arbeiten jetzt für ihn.

00:05:53: Er ist aber immer noch der Beste Das heißt er hat diesen Hut auf des Experten.

00:05:58: Es ist so diese erste Wachstumshürde aus meiner Expertenrolle raus.

00:06:05: Ich muss eigentlich in die Rolle des Hiningen der Managed, der die Unternehmerrolle auch hat, der strategisch sich Sachen überlegt.

00:06:13: ich muss die Leute führen.

00:06:15: das ist ein Switch von dem Experten in diese Rolle und dass es so extreme Schwierigkeit, die die meisten haben.

00:06:22: deswegen fängt in diesen fünf Ebenen für mich gar nicht mit Mitarbeiterführung an.

00:06:27: Es fängt mir der Selbstführungen an und bei der Selbstführung geht's mir darum Was für eine Rolle habe ich eigentlich jetzt?

00:06:33: Wo bin ich gut, wo möchte ich hin oder wo muss ich hin.

00:06:38: Denn sobald ich ein Unternehmen habe, habe ich nicht mehr eine Rolle als der Fachexperte sondern

00:06:43: Flutsch!

00:06:44: Ich hab drei Rollen.

00:06:44: Ich hab die Rolle des Fachexpertens, ich hab' die Rolle das Managers auch operativ, ich muss Mitarbeiter führen und so weiter... Und ich hab die dritte Das ist die des Unternehmers.

00:06:57: Der Unterschied von den Tätigkeiten in diesen Rollen ist, dass die Unternehmerrolle immer wichtig ist – auch die Tätigkeit sind aber nie dringend!

00:07:07: Sie haben gar eine Deadline.

00:07:08: Während fachliches, auch das Managing von Projekten und Mitarbeitern ist sehr häufig mit Fremdbestimmung zu tun.

00:07:19: Ja wir brauchen dringenderes!

00:07:22: Und alles, was dringend ist wird es dann gemacht und das Wichtige, was kein Zeitpunkt da ist, was keine Deadline hat fällt runter.

00:07:30: Deswegen sind häufig werden die Unternehmeraufgaben vernachlässigt aber auch manchmal Führungsaufgabe.

00:07:36: Das ist eine riesen Schwierigkeit, das überhaupt mal zu erkennen und so sagen wie gehe ich damit um?

00:07:43: Das ist diese erste Ebene Selbstführung, wo man daran arbeiten muss.

00:07:46: Die zweite Ebene darüber... strategische Positionierung des Unternehmens.

00:07:54: Warum ist das so wichtig?

00:07:57: Da erkennt man erst mal, ich muss mich ja fokussieren mit dem Unternehmen wo ich bin.

00:08:02: Wenn ich sage, ja, ich mache eigentlich alles für jeden weiß ich schon dass die nächste Frage, die ich wäre und... Ist schwierig momentan!

00:08:12: Wettbewerb!

00:08:13: Eieiei!

00:08:14: Wenn ich nicht gut positioniert bin, bin ich extrem stark.

00:08:17: habe ich Wett bewerbt?

00:08:18: was heißt das?

00:08:19: meine Margen sind weg.

00:08:20: Du kriegst damit nicht die erste Frage, habe ich dich ja vorhin auch gefragt und bist du profitabel?

00:08:27: Profitabel ist für mich bis zu hasten zweistelligen Abit.

00:08:31: Wenn der nicht zweiställig ist würde ich bei so Sachen immer hingehen.

00:08:34: lass mal schauen wie deine Positionierung ist.

00:08:37: warum ist das wichtig wenn ich nachher sage ja ich hab'nicht die richtigen Mitarbeiter ja du kannst dir die richtige Mitarbeiter vielleicht gar nicht leisten weil du da nicht profitabel bist?

00:08:48: Oder so Geschichten wie, ja ich will unbedingt wachsen.

00:08:52: Wie ist dein Abit?

00:08:53: Ja fünf Prozent!

00:08:54: Sieh erst mal zu dass du zweistellig wirst weil wachst du und kostet Geld.

00:08:59: also das bedingt sich.

00:09:01: deswegen sage ich die zweite Ehen ist diese strategische Positionierung.

00:09:06: Die dritte ist die Vision.

00:09:08: wo willst denn hin mit einem Unternehmen?

00:09:12: ist dann die Struktur, was für ein Organikram hast du?

00:09:15: Wie sind deine Prozesse?

00:09:17: und erst die fünfte.

00:09:19: Ist die eigentliche Mitarbeiterführung.

00:09:22: Und was ich halt häufig sehe, dass Unternehmen zu schnell denken Ja mein Problem ist meine Mitarbeiter können das ja gar nicht.

00:09:28: Also gehe ich in die Mitarbeiterführungen.

00:09:31: Ich brauche da eine richtige Führungskraft, die das macht.

00:09:33: also springen sie in die Mitarbeit der Führungen.

00:09:35: Wenn ich aber die Strukturen darunter nicht aufgebaut habe wenn mir unklar ist Wo will ich eigentlich hin?

00:09:40: Also meine Vision Wenn ich keine nicht sauber positioniert bin, nicht den EBIT-Table, dann brauche ich mich da oben gar nicht rumzutummen.

00:09:49: Da muss sie erstmal an den unteren Sachen arbeiten und ganz unten meine Rolle.

00:09:53: wenn ich nach wie vor der Troubleshooter bin, wenn ich noch wie vor... ...der beste Experte bin Dann werde ich nicht wachsen können, dann werde ich komme auch aus meiner Auf meinem Hamsterrad nicht raus, wo sich ja viele Unternehmer gerade so sieht sie so fünfzehn Mitarbeiter die sagen das ist so anstrengend weil alle Entscheidungen sind bei mir.

00:10:17: Weil man diese Sachen nicht strukturiert in dieser Richtung aufgebaut hat.

00:10:22: Ich hatte mal an der Stelle für mich mitgenommen.

00:10:26: ich sage mal das Wort man macht einen Jobwechsel in der eigenen Firma.

00:10:30: Ja du hast absolut recht ja stimmt Das ist ein sehr schönes Bild.

00:10:34: Aber das Problem ist, es gibt ganz wenige die... Also erst mal musst du erkennen dass es diesen Jobwechsel gibt.

00:10:40: und das zweite ist ja wie mache ich das denn?

00:10:44: Wie lerne ich das dann denn an der... Das kriegst du nix.

00:10:49: Dodium

00:10:49: haben wir's nicht gelernt!

00:10:52: Im Endeffekt alle die da draußen sind oder fast alle sind auch ins kalte Wasser geworfen worden und haben versucht irgendwie hinzukriegen.

00:11:00: noch

00:11:03: Ganz spannend fand ich bei dir, ergänzen den Aspekt.

00:11:06: Okay diese Reihenfolge, Selbstführung, strategische Positionierung, Vision, Struktur, Mitarbeiterführungen.

00:11:13: Man fängt gerne mit der Mitarbeiterführung an ist es aber Punkt fünf und du musst unten anfangen an der Basis.

00:11:20: da hast du auch ein Beispiel vom Haus gebracht.

00:11:21: also Du musst das Fundament erst mal setzen ja.

00:11:24: Das Haus fängst du nicht in dem Dach an und du kannst keinen Punkt überspringen.

00:11:31: Das

00:11:31: ist genau der Punkt.

00:11:32: Also sagen wir mal, du hast jetzt ein Unternehmen mit fünfzehn Leuten und sagst ich arbeite hier sechszehnt Stunden und ich bin kurz vor dem Burnout.

00:11:44: Der Arzt sagt wenn sie so weitermachen kriegen Herzinfarkt.

00:11:47: meine Frau sagt mir auch wenn du nicht mehr Zeit für uns und die Kinder hast dann hast du bald keine Frau und Kinder mehr.

00:11:53: das ist so dieser Trigger Point wo man dann sagt ich muss was tun.

00:11:57: Viele denken, ja ich muss abgehen.

00:11:59: Ich muss einfach mehr delegieren.

00:12:01: Es wird aber nicht funktionieren denn Delegieren ist auf der fünften Stufe oben!

00:12:04: Ich muss erstmal... Auf der ersten Stufe der Selbstführung sagen was bedeutet das dann wenn ich delegiere?

00:12:11: Ich gebe dir ein Beispiel Wenn du das Gefühl hast Du bist der beste Experte und du bist es vielleicht in dem Moment auch Und du hast deine Mitarbeiter erzogen mit der Zeit dass sie selbst keine Entscheidungen treffen weil du machst das ja viel besser dann höre ich häufig, ja ich habe nicht die richtigen Mitarbeiter und ich würde sagen in neun-neinzig Prozent der Fälle hast du deine Mitarbeiter da zu erzogen.

00:12:36: Es gibt diesen Spruch den ich gerne immer wieder sage nach spätestens zwei Jahren hast Du genau die Mitarbeiter die Du verdienst.

00:12:43: das ist ziemlich hart formuliert trifft aber zu.

00:12:46: das heißt Ich muss erstmal mich auf mich selbst beziehen.

00:12:49: was mache ich falsch?

00:12:52: In meiner Rolle was ich abgebe oder wie gebe ich ab?

00:12:56: Und bin ich denn bereit dazu?

00:12:58: Es sind ja viele im Micro-Management, weil sie die Kontrolle behalten wollen und häufig wenn man eins ehrlich ist es ist ja auch schön der Experte zu sein.

00:13:08: Man wird gefragt genau das ist nämlich die Rolle in der ich richtig gut bin und er sagt ey Schiff du weißt doch am besten.

00:13:21: Dabei ist es dieses Switch dass ich sage... Ich muss mein Ego eigentlich daraus beziehen, dass ich meine Mitarbeiter so ertüchtige... ...dass die besser sind als ich je war in dieser Fachrolle.

00:13:33: Wenn ich das vom Mindset her hinkriege und diesen Switch mache... Da sind wir zwar noch nicht aber das ist meine Aufgabe da möchte ich hin!

00:13:41: Und dann habe ich den ersten Schritt gemacht was ich sage wie krieg ich das hin?

00:13:45: An welchen Glauben setzen?

00:13:46: bei mir muss ich vielleicht auch noch arbeiten, damit sich das ändert.

00:13:48: Ich gebe dir ein anderes Beispiel.

00:13:50: wenn ich einen das Unternehmen meines Vaters übernommen hat.

00:13:54: Der hat gearbeitet, richtig hart, ne?

00:13:56: Samstag und Sonntag war der auch unterwegs... ...der selbst schon verstorben.

00:14:01: Ich habe das Unternehmen übernomm'en und hab aber auch die Glaubenssätze von ihm übernomen also dass man sechzig-seventig Stunden arbeiten muss.

00:14:10: wenn ich das in dieser Art unbewusst drinhabe und dann sagt mir irgendein Berater du kannst das so und so Auch verändern, du kannst auch nur fünf und dreißig Stunden arbeiten.

00:14:21: Wenn du alles richtig machst dann siehst du das auf der rationalen Ebene sagst du ja richtig stimmt eigentlich es wird aber nicht funktionieren.

00:14:29: wenn du innerlich immer dieses Bildchen hast da oben vom himmel schaut dein vater runter was ich habe sechzig stunden gearbeitet und du glaubst mit fünf drei stunden wo kann man dahin?

00:14:40: Ich hab die Firma vermacht und jetzt machst du so ein scheiß.

00:14:43: Das geht nicht.

00:14:45: Also Man muss dann an, das ist alles in dieser Selbstführung auf der unteren Ebene wo man an sich selbst arbeiten muss um überhaupt dahin zu kommen dass ich delegieren kann um da hinzukommen dass ich wirklich vielleicht sage ich muss nicht mehr als für den dreißig Stunden arbeiten als Chef.

00:15:01: Ich habe da kein schlechtes Gewissen.

00:15:03: Der Vater kann darunter schauen wie er will.

00:15:06: An diesen Sachen muss ich arbeiten und das hört sich banal an ist es aber nicht.

00:15:10: Das ist echt schwer.

00:15:12: Also das Thema Glaubenssätze ist ja dann so parallel die ganze Zeit mit an unterwegs, also wenn du unten anfängst bei der Selbstführung.

00:15:21: Das muss ja ich machen, alles

00:15:23: klar.

00:15:23: Richtig!

00:15:23: Ist da

00:15:24: noch ein Halterglaubens Satz?

00:15:25: Weil ich war der beste Berater, beste Vertriebler und beste Projektsteurer.

00:15:33: Und ergänzend, wenn du es abgibst, musst auch Fehler aushalten können.

00:15:38: Richtig, das ist natürlich beim Delegieren immer das Problem.

00:15:42: Wenn ich der Experte war, wenn ich es abgebe wird's erst mal schlechter.

00:15:46: Das muss ich akzeptieren.

00:15:50: Es geht erstmal runter und dann mit der Zeit gehts hoch Und wenn ich viel Glück habe Die Qualität wird höher.

00:15:58: Aber es dauert Zeit.

00:16:00: und dieses in der Mitte, wenn so richtig schlecht wird Und das ist auch noch meine Firma.

00:16:05: Wenn du noch eine Personenmarke hast, ist es ja noch schlimmer.

00:16:08: Da steht ja dein Name dran und jetzt können die Mitarbeiter heraus mit diesem... Das wäre mir nie passiert um Gottes Willen!

00:16:16: Der Kunde ruft an da durchzugehen und sagen naja, das gehört vielleicht am Anfang unter Umständen dazu weil ich habe sie auch nicht anders gelernt.

00:16:26: wie bin ich denn Experte geworden?

00:16:28: Ich bin Experte gewonnen dadurch dass ich auch Fehler gemacht hab.

00:16:30: also muss ich meinen Mitarbeitern auch einräumen All das gehört zur Selbstführung dazu.

00:16:38: Wie führe ich mich selbst, dass ich durch solche Phasen auch durchkomme und das akzeptieren kann und abgeben kann?

00:16:46: Ich habe bei dem Thema schon ein bisschen länger her meinen Tagesablauf mal aufgeschrieben so die Hauptthemen unternehmt Fahrerwalter Manager Unternehmeraufgaben

00:16:57: ja genau

00:16:58: also vor vor langer Zeit meine lieben Zuhörer ich war noch so gefühlt alleine Ja.

00:17:04: Das U kam selten, ja?

00:17:06: Unternehmeraufgaben.

00:17:08: Ich war von morgens bis abends Facharbeiteraufgabe und dann ach das könnte auch eine Manager oder Unternehmer-Aufgabe gewesen sein.

00:17:14: man freut sich, wir waren schon lange nicht bei der thema strategische Positionierung oder Vision sondern erst mal den Tag angucken.

00:17:24: und da wusste ich ein großer Block genauer Historie war bei mir Autofahren.

00:17:30: was habe ich gemacht?

00:17:31: Ein großes Auto gekauft und ein Fahrer eingestellt.

00:17:35: Das ist schon mal Zeit,

00:17:36: ja?

00:17:37: Das

00:17:37: glaube ich!

00:17:38: Genau das sind dann so die Sachen die man... das ist übrigens auch sowas.

00:17:41: wenn man das dann immer erkannt hat finde ich gut dass du das Beispiel nimmst.

00:17:45: Man überlegt sich dann erstmal wie ist der Status quo das was du gemacht hast mit dem Aufschreiben und dann zu überlegen okay wie kriege ich jetzt hin dass ich nicht von fünf Prozent Zeit für Unternehmeraufgaben zu vielleicht erst mal zehn Prozent oder fünfzehn Prozent.

00:18:01: Und dann sind solche Sachen, dass ich sage Mensch es lohnt sich wenn ich mir einen Fahrer nehme selbst wenn alle das und auch jetzt wieder glauben setzen was werden die anderen sagen bin ich damit Fahrer?

00:18:11: glaube hier nein Es kann extrem hilfreich sein das so zu machen.

00:18:16: eine andere Sache die ich versuche den Unternehmern zu sagen Du kriegst es nicht jetzt hin, dass du sagst in... Du nimmst dir mal einen Tag raus wo du dich nur um die Unternehmerarten, Unternehmertätigkeiten beschäftigst.

00:18:31: Aber geh mal in deinen Kalender rein!

00:18:34: Die nächsten zwei Wochen ist da nichts frei aber in vier oder sechs Wochen findest du einen Tag ein Freitag wo noch keine Termine sind so und da packst du dir White Space rein.

00:18:43: Da baust du dir ein Block rein und am besten ziehst du dich aus der Firma raus, gehst irgendwo in einen Kaffee oder keine Ahnung wo du dich raus bist aus dem Tagesgeschäft.

00:18:56: Und dort kannst du dich dann mit den wichtigen nicht dringenden Sachen wie eine Strategie, wie eine Vision Strukturen sonst wie beschäftigen.

00:19:04: wenn du das nicht machst wird sich das immer schieben.

00:19:07: Du wirst nie die Zeit haben und selbst wenn du jetzt was gut ist am Anfang also mit dem Auto zu sitzen, du bist ja trotzdem irgendwie nicht frei.

00:19:16: Also dass es etwas was ich bei mir extrem merke Wenn ich wirklich an solchen Sachen arbeite brauche ich einen Tag weil Zeit um rauszukommen keine Störung nichts.

00:19:27: Bei mir ist zum Beispiel so heute ist Donnerstag.

00:19:30: Donnerstag ist bei mir Podcasttage da habe ich keine irgendwelche Kundentermine online, sonst ist das nichts.

00:19:37: Auch meine Mitarbeiter wissen das.

00:19:39: also wenn es nicht gerade um Content-Erstellung geht will ich da jetzt keine Termine drin haben.

00:19:45: Also das hilft auch unheimlich weil es ist anstrengend wenn du ständig switchen musst von operativen zu strategischen Geschäft oder sowas.

00:19:55: Mit der Zeit kann man sich das dann so aufbauen.

00:19:57: aber so wie du's gemacht hast finde ich genau richtig als erstes mal ... machst den knallharten Status quo.

00:20:04: Wo stehe ich denn momentan?

00:20:06: Und dann nicht weinen, wenn man die Zahlen sieht!

00:20:10: Die gute Antwort... Ich glaube so haben alle angefangen, die es selbst als gebaut haben.

00:20:14: ja also richtig.

00:20:16: Man startet als Facharbeiter und denkt oft ist man gut sehr gut natürlich sonst kommt das Rad nicht ins Laufen und das Abgeben war aber schwieriger.

00:20:29: Das kann ich auch bestätigen

00:20:30: hier.

00:20:31: Das braucht länger.

00:20:32: Bei mir war es auch so, dass abgeben habe ich in meiner ersten Firma.

00:20:37: Ich würde gerne sagen, ich hätte das rational verstanden, aber nicht.

00:20:42: Weil ich drüber promoviert hatte, dachte ich der beste, der die Diagnose machte an Maschinen und so weiter.

00:20:48: Also musste alles über meinen Tisch bevor es rausgeht.

00:20:52: Das habe ich eigentlich erst dadurch verändert, dass es zeitlich überhaupt nicht mehr ging.

00:20:56: Weil ich gleichzeitig noch weltweit unterwegs war um den Vertrieb aufzubauen.

00:21:01: also wir haben so Disziputoren aufgebaut und Ende der neunziger Jahre war das mit dem Internet auch noch nicht so doll bei vielen Sachen.

00:21:08: Das heißt Ich war einfach nicht da und die Leute mussten machen.

00:21:11: Also natürlich sind Fehler passiert aber innerhalb von anderthalb Jahren waren dann zu zwei Leuten.

00:21:18: Die haben aus meiner Sicht heute das besser gemacht, als ich das damals schon gemacht habe.

00:21:23: Und... Das hätte ich aber damals gar nicht zugeben können.

00:21:26: Ja die haben das gut gemacht!

00:21:28: Aber dass sie besser wären als ich, da war ich noch in meinem Ego so, ey ich bin der Experte, ich hab darüber promoviert, das kann ja gar nichts sein.

00:21:37: Diesen Schritt zumachen hat lange gebraucht bis ich sage, stimmt es?

00:21:42: Ich meine Rolle ist jetzt eine ganz andere.

00:21:44: Es braucht offensichtlich auch ein bisschen Reife.

00:21:47: Ja, ja vielleicht genau.

00:21:50: Du hast gerade das Wort Rolle gesagt.

00:21:52: Erklär mir nochmal das Wort Rollen.

00:21:53: Das ist nämlich auch in meinem... Das ist ein bisschen neu für mich.

00:21:56: also die so eine Dateilung FMU?

00:21:58: Das ist mir schon verinnerlicht?

00:22:01: Eine

00:22:02: Rolle?

00:22:03: Du hast immer mehrere Rollen!

00:22:05: Also du hast eine Rolle als Familienvater, du hast ne Rolle als Unternehmer, als Freund und so weiter.

00:22:17: Und im Unternehmen kannst du halt sagen, okay in welchen Rollen bin ich da unterwegs?

00:22:22: Das können auch Rollen zum Beispiel sein wie Ich Bin Eher der Strategie.

00:22:27: Ich Bin eher der Troubleshooter.

00:22:29: Ich bin eher der Coach.

00:22:31: Ich helfe meinen Leuten.

00:22:33: Also jede Tätigkeit die Du machst, machst Du in einer Art Rolle So kann man das so hilft, dass einem ein bisschen.

00:22:43: Das eine ist die Tätigkeit an sich.

00:22:45: Das andere ist jede.

00:22:46: Tätigkeiten gehört meistens zu einer oder auch vielleicht zum mehreren Rollen und bei vielen ist es halt so wenn die so einen zehn Mann Unternehmen haben und alle du bist in dem im Zentrum drin Du machst alle Entscheidungen selbst.

00:23:01: Wenn ich dann die Leute frage wie würden sie ihre Rolle beschreiben?

00:23:05: Dann sagen wir bin der Travel Shooter Warum?

00:23:08: Weil alles eskaliert immer hoch zu mir.

00:23:10: Jede Kleinigkeit und ich muss die dann entscheiden, also ist die Rolle des Trappelschutters.

00:23:15: Wenn Sie dann sagen aber eigentlich wäre es schöner wenn diese operativen Sachen entschieden wären und meine Rolle wär da nicht mehr der Trappelschuter sondern... Ich wär der Strategie!

00:23:25: Ja vielleicht einmal im Monat bin ja auch mal Trappellschutter, aber ich bin nicht neunzig Prozent im Trappellshooting unterwegs.

00:23:33: Diese dieses diese Vorstellung in diesen Rollen, das hilft den Leuten auch dann zu verstehen.

00:23:41: Ja klar ich bin ja immer in der Rolle.

00:23:43: also du kannst es zwar mit diesen Tätigkeiten machen aber dass ist nicht so.

00:23:47: wie soll ich sagen so handhabbar und über Rollen sprichst ist das viel klarer finde ich und es fällt dann auch schnell auf.

00:23:57: ein Unternehmen braucht bestimmte Rollen.

00:24:01: Du musst ja nicht alle Rollen selber machen, sondern auch wenn du zum Beispiel sagst die das Visionäerst ist häufig der Unternehmer.

00:24:10: Weil er will das Ding nach vorne bringen sollte so sein.

00:24:14: oder die Rolle des besten Entwicklers, der die das nach vorn bringt von der Entwicklung ist es häufig auch sowas oder der beste Vertriebler ist auch häufig die Rolle dasjenigen da unterwegs ist und da sich mal aufzuschreiben wo bin ich momentan drin?

00:24:31: Macht mir der Spaß.

00:24:33: Oder wäre ich lieber in der und der Rolle?

00:24:36: Du musst ja auch damit die Zeit dir anschauen, selbst wenn du es hinkriegst zu sagen Mensch Ich bin jetzt aus dem operativen raus Sei vorsichtig was du dir wünschst Es könnte in Erfüllung gehen.

00:24:50: Stell dir vor du bist wirklich der beste Entwickler Du hast so richtig Spass an dieser Geschichte.

00:24:57: Und jetzt baust du das Unternehmen auf Und von dir wird eigentlich, du erkennst auch ich muss eigentlich aus dieser Rolle raus.

00:25:03: Weil ich muss ja in die Unternehmerrolle.

00:25:06: Aber eigentlich macht ihr das her Spaß?

00:25:08: Eigentlich ist es auch das was dich treibt.

00:25:11: also musst du dir sehr gut überlegen will ich diese Rolle abgeben?

00:25:15: wenn du sagst ne ich will den nach wie vor haben is ok.

00:25:19: dann musst du aber klar sein da muss jemand anders die unternehmerrolle übernehmen Wenn Du das Ding hochfahren willst auf hundert Mann.

00:25:25: Also ist es wichtig, deswegen gehört das alles zur Selbstführung.

00:25:29: Wo will ich hin?

00:25:30: Welche Rollen will ich abgeben und welche Rollen möchte ich doch bitte schön

00:25:34: behalten?".

00:25:35: Ich gebe dir ein Beispiel was mir einmal aufgefallen ist.

00:25:39: Das waren zwei Hundert Mann Unternehmen.

00:25:42: der Sohn jetzt dann schon fünfzig Jahre alt hat das Unternehmen vollständig übernommen gehabt.

00:25:48: Der war da auch hundert Prozent der Anteile.

00:25:51: aber der zweiundachtzigjährige Vater war immer noch im Unternehmen, weil er die Entwicklung geleitet hat.

00:25:59: Und das Unternehmen war total anders geführt in allen anderen Bereichen außer in der Entwicklung.

00:26:07: und dann habe ich den auch gefragt, sagen wir mal warum ist dein Vater denn noch da?

00:26:11: Meiner Jahr andere Berater haben ja auch geraten, dass er aus der rausgeht.

00:26:17: Bernd, Ich kann das nicht machen!

00:26:19: Mein Vater ist zweiundachtzig, der hat nichts anderes als seine Firma.

00:26:23: Der hat das Ding hier aufgebaut.

00:26:24: ja er hat es mir überschrieben.

00:26:26: theoretisch rein rechtlich könnte ich ihn rausdrücken.

00:26:29: wenn nicht das mache stirbt der innen.

00:26:31: nächsten darf ich nicht

00:26:33: ganz

00:26:33: genau.

00:26:34: also hier hast du auch so ein.

00:26:37: Du hattest mehrere Probleme das Rollenprobleme.

00:26:39: du hast aber auch das Problem dass jemand nicht loslassen kann dass jemand mich früh genug sich über überlegt hat, was mache ich?

00:26:48: Auf der anderen Seite ist es aber auch so.

00:26:51: Da hat jemand halt seinen Lebenswerk und das ist sein Lebenswerk.

00:26:56: Wenn er das Ding aufgebaut hat und wenn es funktioniert, selbst wenn's ein bisschen Geld kostet, ist das ja vielleicht auch in Ordnung.

00:27:04: Also was ich da mit sagen will ist... Man muss sich diese Sachen sehr gut überlegen, welche Rollen sind da drin?

00:27:13: Und dieses Beispiel zeigt dann auch, welche Auswirkungen das nachher hat.

00:27:18: Du kannst eine tolle Struktur haben hier im Entwicklungsleiter

00:27:22: usw.,

00:27:23: wenn aber die Rolle gleichzeitig des Inhabers und des besten Entwicklers noch drin ist hast du wieder ein Problem und schon switchst du wieder runter auf die Ebene eins, wo da sein eigentlich?

00:27:32: die Lösung ist hier unten auf der Ebene Eins.

00:27:35: Nicht oben wie wir eine tolle Struktur herumbauen.

00:27:40: Also war die Aufgabe eigentlich von dem jungen Nachfolger?

00:27:44: Du musst neben deinem Papa noch einen zweiten aufbauen aber du mein Mensch nicht als Sohn...

00:27:50: Richtig!

00:27:51: Das Problem ist auf der Ebene Eins nicht auf der Strukturebene.

00:27:56: Die Struktürebene baut sich da irgendwas drumherum damit es halt Führbar ist oder machbar ist, aber aus guten Gründen hat er gesagt, das tue ich meinem Vater nicht an.

00:28:08: Das kann ich nicht machen.

00:28:12: Ich sehe die fünf Ebenen so vor mir von einem bildlichen Auge und also jedes hat seine Herausforderung.

00:28:20: Gibt es etwas, was am meisten scheitert?

00:28:24: Man muss die Reihenfolge einhalten!

00:28:27: Also bei der Reihenfolge muss man vielleicht so ein bisschen sozusagen, du hast ja ein bestehendes System dir aufgebaut.

00:28:34: So und dann gibt es einen Punkt wo du sagst verflucht nochmal ich arbeite zu viel dieser Trickerpunkt wo sie sagt Ich muss was verändern.

00:28:44: das erste was du eigentlich akzeptieren musst ist oder was heißt akzeptierend sondern in positiven sagen musst hey dass wir da sind wo wir sind.

00:28:52: dass es uns gibt ist erstmal extrem positiv Wenn du weißt, dass ich glaube, siebzig Prozent der Unternehmen scheitern in den ersten fünf Jahren.

00:29:01: Egal wie dein Unternehmen aussieht wenn es immer noch da ist nach fünf Jahren, bist du gewonnen!

00:29:07: Das heißt das was dich dahin gebracht hat ist nicht alles negativ gewesen.

00:29:11: vieles ist positiv.

00:29:13: Und jetzt sagst du aber, ich brauche eine Veränderung.

00:29:15: Entweder du willst wachsen oder du sagst, ich arbeite zu viel und möchte was verändern?

00:29:20: Ich muss mich aus dir rollen rausziehen wie auch immer!

00:29:23: Dann ist es sinnvoll durchzugehen wo der eigentliche Engpass ist.

00:29:27: und dann sage ich achte darauf dass du nicht glaubst der Engpass weiter oben bei der Mitarbeiterführung sondern wahrscheinlich ist er viel weiter unten.

00:29:35: und deswegen gehe ich wenn ich solche Beratungen mache als Mentor mit Unternehmern da zusammenarbeiten, gehen wir diese Sachen apü durch und sagen Wir müssen erst hier unten arbeiten bevor wir da oben irgendwas verändern.

00:29:49: Ich gebe ein paar Beispiele.

00:29:51: wenn du nicht gut positioniert bist und du springst direkt in die Struktur und sagst Ja!

00:29:59: Wir müssen jetzt die Prozesse klarziehen.

00:30:01: Dann machst Du Prozessen die vollkommen unsinnig sind.

00:30:05: Du machst dir ein Prozess für einen Kundensegment, wo du sagst eigentlich wollen wir die gar nicht mehr bedienen.

00:30:11: Ja da brauchen ja auch den Prozess nichts zu machen.

00:30:14: oder wenn du keine Vision entwickelt hast.

00:30:18: viele haben ja eine Vision dieser Version im Kopf bei denen so grau.

00:30:22: Du musst dich aber kommunizieren an die Mitarbeiter damit sie auch ankoppeln können und sagen ja klar da möchte ich Teil des Ganzen sein das ist soll.

00:30:30: also muss sich die Vision haben bevor ich in der Mitarbeiterführung was veränderl.

00:30:35: Sonst mache ich, sage ja, ich hole mir da von draußen jemand rein.

00:30:37: Der macht die Mitarbeiterführungs-Trainings und dann kommt der in den Trainings.

00:30:41: Sag mal wo wollt ihr denn hin?

00:30:43: Was ist eure Vision?

00:30:44: Ja klar!

00:30:45: Der Chef sagt morgens hin soll.

00:30:48: Und dann sagt der Chef meine Leute denken nicht mit.

00:30:51: Du siehst das sind alles so Beispiele, wo man sagt... Da muss sich Schritt für Schritt durchgehen und sagen weiter unten anfangen.

00:30:59: Wo ist der Engpasten?

00:31:00: Denen muss ich erstmal zumindestens achtzig Prozent lösen, bevor ich die nächste Stufe hoch gehe.

00:31:08: Sehr sehr schön!

00:31:10: Das alles wirst du in ein Buch packen habe ich gehört?

00:31:13: Stimmt ja das ist mein Ziel genau und das soll im Herbst rauskommen.

00:31:21: Ich hab aber noch nicht den Titel an dem arbeiten wir noch... Also der Inhalt steht ne also Schreibe dann momentan aber schon.

00:31:29: Aber ich fand das auch immer interessant, der Titel ist ja eigentlich das Wichtigste wenn ich da so die Leute im Bummer und den habe ich noch nicht.

00:31:39: Der kommt aber.

00:31:41: Da gucke ich mal gerade in die Führungsebenen ob ich da helfen kann.

00:31:45: Ja genau

00:31:46: wo man hin?

00:31:47: Ja okay wird sich noch finden.

00:31:53: Liebe Zuhörer-Zuhörerin!

00:31:56: Ich empfehle alle die sich weiterhin wickeln wollen Beim Thema Führung, schau mal rein in den Podcast von Bern Gerob mit zwei IP.

00:32:04: Führungen auf den Punkt gebracht!

00:32:07: Lieber Bernd, was ist noch das letzte Wort?

00:32:10: Vielen vielen Dank Stefan.

00:32:12: ich habe mir viel Freude gemacht und danke dass sich bei dir im Podcast sein durfte.

00:32:18: vielleicht lasst mich mit dem letzten Satz schließen denn für die Unternehmer gedacht es wenn ihr denkt ihr habt keine motivierten Mitarbeiter Und die tun einfach nicht, weil sie wollen nochmal den Satz, den ich vorhin gesagt habe.

00:32:34: Nach spätestens zwei Jahren hat jede Führungskraft und jeder Unternehmer genau die Mitarbeiter, die er verdient.

00:32:42: Tut mir leid wenn das ein bisschen hart war aber ich glaube damit möchte ich enden.

00:32:46: Vielen Dank für die Zeit!

00:32:48: Vielen Dank der Expertise!

00:32:50: Herzlichen Dank Stefan.

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